{"id":738,"date":"2009-05-12T13:04:17","date_gmt":"2009-05-12T11:04:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sc-postbauer-heng.de\/08sjm\/?p=738"},"modified":"2009-05-12T13:04:17","modified_gmt":"2009-05-12T11:04:17","slug":"schoner-schulschachpatentkurs-beim-sv-lauf","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/schachbezirk-mittelfranken.de\/sjm\/?p=738","title":{"rendered":"Sch\u00f6ner Schulschachpatentkurs beim SV Lauf"},"content":{"rendered":"<p>Das Schulschachpatent erfreut sich immer gr\u00f6\u00dferer Beliebtheit und wird von Lehrern und Schachspielern gleicherma\u00dfen positiv angenommen. Ein weiterer sehr sch\u00f6ner Kurs fand nun beim SV Lauf statt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" border=\"0\" align=\"middle\" width=\"400\" src=\"http:\/\/www.sc-postbauer-heng.de\/08sjm\/wp-content\/uploads\/2009\/05\/01schulschachpatentlauf.JPG\" alt=\"Schulschachpatent_Lauf\" height=\"300\" \/><a href=\"http:\/\/www.sc-postbauer-heng.de\/08sjm\/wp-content\/uploads\/2009\/05\/01schulschachpatentlauf.JPG\" title=\"Schulschachpatent_Lauf\"><\/a><\/p>\n<p>&#8222;Kinder schlau machen durch Schach\u201c \u2013 Schulschachpatentlehrgang in Lauf zeigte wie man Kindern Lust auf aktives Denken macht.<\/p>\n<p>20 Teilnehmer, eine bunte Mischung aus Lehrern verschiedenster Schulen, Schachvereinsfunkton\u00e4ren oder einfachen Schachspielern querfeldein durch alle Altersgruppen, fanden sich zum dritten Schulschachpatenlehrgang in Mittelfranken ein. Nach N\u00fcrnberg und Bechhofen war nun Lauf an der Pegnitz, das Vereinslokal des SV Lauf, Station f\u00fcr den Kurs der besonderen Art, den der Lehrwart des Schachbezirks Mittelfranken Andreas N\u00e4gelein (Postbauer-Heng) zusammen mit der Schachjugend erneut nach Mittelfranken holen konnte.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Der Vorsitzende der Deutschen Schulschachstiftung und bayerische Schulschachreferent Walter R\u00e4dler zeigte sich begeistert: \u201eLeute, die in ihre kostbare Freizeit opfern, um unser Spiel der K\u00f6nige besser an die Schachjugend vermitteln zu k\u00f6nnen, haben einen Orden verdient\u201c. Auf dem Programm standen unter anderem die kleinen Spiele, Turnierorganisation, wie gr\u00fcnde ich eine Schulschach-AG, geeignete Lehrg\u00e4nge f\u00fcr die Sch\u00fcler, taktische Kniffe sowie die Beantwortung von diversen Fragen.<\/p>\n<p>Walter R\u00e4dler referierte mit Unterst\u00fctzung von Daniel H\u00e4ckler (B\u00fcchenbach) \u00fcber die Vorteile des Schach\u00b4s in der Schule und verwies dabei auf die Trierer Studie, wonach an Grundschulen mit einer Stunde Schach pro Woche waren es \u00fcbrigens vor allem die lernschw\u00e4cheren Sch\u00fcler, die den meisten Zuwachs, vor allem im kognitiven Bereich zu verzeichnen hatten.<br \/>\nMit Hilfe des k\u00f6niglichen Spiels k\u00f6nne logisches Denken, Strategie, Kreativit\u00e4t und viele weitere positive Eigenschaften vermittelt werden.<\/p>\n<p>Im Gegensatz zum Konsum der Medien Fernseher oder Computer, sind beim Schach Eigeninitiative und r\u00e4umliche Orientierung gefragt.<br \/>\nNicht nur seiner Meinung nach k\u00f6nnen Schach spielende Kinder genauer hinsehen. Dies ist eine Eigenschaft, die in unserer Bildungsgesellschaft unerl\u00e4sslich ist. Im Gegensatz zum Vereinsschach, wo zu h\u00e4ufig doziert wird und fremdes Wissen vermittelt wird, erzeugt Schulschach Kreativit\u00e4t, wobei die Kinder zu richtigen, kleinen Forschern werden. &#8222;Wir nutzen das Schach, um den Kindern Denken beizubringen&#8220;. Schach f\u00f6rdert das r\u00e4umliche, systematische und prinzipielle Denken der Kinder und schafft Ihnen einen Entwicklungsvorsprung durch &#8222;das spielende Lernen&#8220;. Wenn Kinder merken, dass Sie gef\u00f6rdert werden, macht ihnen der Wissensprozess gro\u00dfen Spa\u00df. Viel Wert wird auf das Lernen mit vielen Sinnen gelenkt wird. Das Kulturgut Schach, das viel zur Pers\u00f6nlichkeitsentwicklung beitr\u00e4gt, ist ohne Zweifel wichtig f\u00fcr die geistige Entwicklung unserer Kinder. Dies unterstreicht ein Zitat der Europ\u00e4ischen Schachunion: Schach ist von Bedeutung f\u00fcr den kulturellen, technischen, erzieherischen und geistigen Fortschritt der menschlichen Gesellschaft. Neben genauem Hinsehen lernen die Kinder, wie man Probleme erkennt und L\u00f6sungen findet. Schach entwickelt und strukturiert das systematische Denken auf spielerische Weise. Als Einstiegsfigur wurde der Springer als besonders schwere Figur empfohlen, den die Kinder als kleine Forscher mit &#8222;learning by doing&#8220; in seiner Bedeutung schnell und spielerisch begreifen.<br \/>\nIn einem besonderem Spiel galt es mit dem Springer alle 64 Felder des Schachbrettes zu betreten, wobei jedes Feld nur einmal betreten werden darf \u2013 mit dem richtigen Kniff, den R\u00e4dler erkl\u00e4rte \u201cwerden Menschen, die es schaffen, zu gl\u00fccklichen Menschen\u201c.<\/p>\n<p>Nach den M\u00f6glichkeiten und der Wertigkeit aller Figuren werden die F\u00e4higkeiten erforscht und die Ergebnisse \u00fcberpr\u00fcft. Nachdem das methodisch durchdachte Mattsetzen mit vergifteten Feldern erkl\u00e4rt wurde, werden verschiedene Methoden, wie die Antizipationsf\u00e4higkeit, die Strukturierung und exakte Denkmethoden entwickelt und mit einer Behaltetechnik am Schachbrett ge\u00fcbt. Es ist wichtig, auf die verschiedenen Veranlagungen der Kinder einzugehen. Die Devise beim Grundschulschach ist \u201eZeit lassen\u201c. Die Eltern stehen dem Schachspiel bekanntlich sehr positiv entgegen, da die Kinder etwas wirklich Sinnvolles lernen. Bei verschiedenen Studien der Universit\u00e4t Trier an Grundschulen mit einer Stunde Schach pro Woche waren es \u00fcbrigens vor allem die lernschw\u00e4cheren Sch\u00fcler, die den meisten Zuwachs, vor allem im kognitiven Bereich zu verzeichnen hatten. Erw\u00e4hnt werden muss auch, dass die unterrichtenden Lehrer und Lehrerinnen alle erst selbst Schach in einem Crashkurs erlernt hatten und trotzdem solche bemerkenswerten Ergebnisse vorzuweisen hatten.<\/p>\n<p>Nach zwei Tagen erhielten die Teilnehmer: Andreas Renz (Ansbach), Fabian Eber (Markt Erlbach), Rudolf Derbsch (Langenzenn), Alexander H\u00f6lle (N\u00fcrnberg), Winfred Berg (N\u00fcrnberg), Annett Kresser (R\u00f6thenbach\/N\u00fcrnberg), Stephanie Schanzenbach (Vaterstetten), Klaus Weise (Hersbruck), Edmund Hartmann (Gollhofen), Alfred M\u00fcnzinger, Tobias Dehm (alle Erlangen), Manfred L\u00e4mmermann (Oberasbach), Eva Voit (Baiersdorf), Norbert Schwarz (Schnaittach), Lea Kienlein-Zach (R\u00fcckersdorf), Norbert Bader (Hersbruck), Jan J\u00fcngling (F\u00fcrth), Arno J\u00fcschke (M\u00f6hrendorf), Rainer Nestle (Sachsen) eine Urkunde \u00fcber den Abschlu\u00df der Ausbildung \u00fcberreicht.<\/p>\n<p>Der n\u00e4chste Schulschachpatentlehrgang in Mittelfranken soll am 12. und 13. M\u00e4rz 2010 in Roth stattfinden.<br \/>\n(Bericht: Mai\/2009 von Georg Petersammer [G.P.], Pressewart SV Lauf)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Schulschachpatent erfreut sich immer gr\u00f6\u00dferer Beliebtheit und wird von Lehrern und Schachspielern gleicherma\u00dfen positiv angenommen. 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