Streitfälle in der Bezirksliga IIa

Liebe Schachfreunde,

dem Vorstand liegen derzeit zwei Streitfälle in der Bezirksliga IIa vor. Betroffen sind folgende Wettkämpfe:

Runde 6: Cadolzburg – Bechhofen 3,5:4,5
Runde 8: Bechhofen – SW Nürnberg 4,5:3,5.

Betroffen ist beide Male die Partie an Brett 3. In Runde 6 wurde die Partie am Brett von Bechhofen. Auf Beschwerde Bechhofens wertete der Spielleiter die Partie zugunsten Bechhofen. Dagegen hat Cadolzburg Protest eingelegt. Sollte die Vorstandschaft dem Protest stattgeben, hätte dies auch Auswirkungen auf die Tabelle, da Cadolzburg den Wettkampf dann gewinnen würde. In Runde 8 ändert der Protest dagegen nichts am Endergebnis, da Bechhofen den Wettkampf ohnehin gewonnen hat.

Beide Streitfälle betreffen schlussendlich mangelhafte Leistungen der beiden anwesenden Mannschaftsführer. Ich erlaube mir daher auf § 10 Abs. 1 der Turnierordnung hinzuweisen: Bei Mannschaftskämpfen, bei denen keine Schiedsrichter anwesend sind, entscheiden die Mannschaftsführer gemeinsam. Kommt es zu keiner Einigung, gibt die Meinung des Heimmannschaftsführers den Ausschlag. Gegen dessen Entscheidung kann beim zuständigen Spielleiter Protest eingelegt werden.

Bei Streitfällen oder Regelverstößen haben also die beiden Mannschaftsführer als Schiedsrichter vor Ort eine Entscheidung zu treffen. Die Aufgaben des Schiedsrichters liegen also vor Ort bei den Mannschaftsführern. Sofern sich die beiden Mannschaftsführer nicht einigen können, gibt die Meinung des Mannschaftsführers der Heimmannschaft den Ausschlag. Sollte Letzterer „sein Vorrecht falsch ausüben“, kann der Mannschaftsführer der Gastmannschaft Protest einlegen.

Der Spielleiter trifft also nicht im Nachhinein die Entscheidung, die vor Ort von den Mannschaftsführern zu treffen ist. Wer das Amt des Mannschaftsführers übernimmt, muss sich bewusst sein, dass er ggfls. eine Entscheidung zum Nachteil eines Mannschaftskameraden treffen oder, falls er sich mit dem gegnerischen Mannschaftsführer nicht einigen kann, als Vertreter des Heimvereins eine Entscheidung durchsetzen muss, die später vom Spielleiter möglicherweise korrigiert wird. Meiner Meinung nach ist aber kein Protest möglich, wenn sich die Mannschaftsführer (auch bei einer falschen Entscheidung) einig sind. Gleiches gilt, wenn der Mannschaftsführer des Heimvereins aus Angst vor einer falschen Entscheidung nachgibt oder die beiden Mannschaftsführer überhaupt keine Entscheidung treffen. Ein „Nachkarten“ gibt es nur, wenn der Mannschaftsführer des Heimvereins mit seinem Vorrecht eine Entscheidung durchsetzt.

Außerdem weise ich darauf hin, dass jeder Protest nur dann zulässig ist, wenn er auf der Spielberichtskarte angekündigt wird (§ 21 RuVO).

Die Entscheidung liegt nun beim erweiterten Vorstand und wird sicherlich erst nach der letzten Runde getroffen.

Viele Grüße,
Thomas Strobl

Mittelfränkische Einzelmeisterschaft 2015

Eduard Miller (SC Erlangen) hat seinen Titel als Mittelfränkischer Meister verteidigt. Mit 7,0 Punkten hatte er am Ende einen halben Punkt Vorsprung vor dem Zweiten Stefan Liepold (SC Erlangen) und dem Dritten FM Thomas Martin (SC NT Nürnberg).

Sieger_Hauturnier_2015

Teilnehmerliste
Fortschrittstabelle
Rundenergebnisse
DWZ-Auswertung (inoffiziell)
ELO-Auswertung (inoffiziell)
Partien_Meisterturnier

Im Qualifikationsturnier siegte Igor Pidtoptanyy (SW Nürnberg Süd, 6,0 P.) vor Thomas Lais (SW Nürnberg Süd, 5,5 P.) und Andreas Diller (SK Rothenburg, 5,0 P.).

Sieger_Qualiturnier_1u2

Teilnehmerliste
Fortschrittstabelle
Rundenergebnisse
DWZ-Auswertung (inoffiziell)
ELO-Auswertung (inoffiziell)
Partien_Qualifikationsturnier

Vielen Dank an Wolfgang Fiedler und Thomas Gebhard für die reibungslose Abwicklung der Meisterschaft.

Ergebnisse der 1. Runde der Mannschaftspokalmeisterschaft 2014/15

Hallo Schachfreunde,

in der 1. Runde ergaben sich folgende Resultate:

TSV Cadolzburg  3 – 1  Zabo-Eintracht


1. Hörmann, Gunther – Schlötterer, Hermann   1:0
2. Veh-Hölzlein, Michael – Brenner, Christian    1:0
3. Hofer, Stefan – Hahn, Thomas                      1:0
4. Drees, Martin – Wittmann, Paul                     0:1


SG 1882 Fürth   2,5 : 1,5   SK Nürnberg 1911                


Eber Fabian                   2116    1  :  0    Fuchs Gerhard                   2047
Lober Wolfgang            1637    0  :  1    Hannweber Markus             1854
Sawitzki Nikolaus          1564    1  :  0    Dereser Marc                     1806
Bauer Peter                  1726   0,5 : 0,5   Lohse Dirk                        1589

Anleitungen zur Partienerfassung und zum -hochladen

Hallo Schachfreunde,

mittlerweilen sind noch vor Beginn der nächsten Runde alle Partien im Ligamanager hochgeladen worden. Bei den bisher fehlenden 3 Paarungen hatten die jeweiligen Partieneingeber Schwierigkeiten. Hier hat uns Richard Saathof unterstützt. Vielen Dank an dieser Stelle.

Um zukünftig die Schwierigkeiten zu minimieren habe ich auf der Homepage des Bayerischen Schachbundes von Christian Ostermeier eine nützliche Anleitung dafür gefunden. Diese werde ich per E-Mail an alle Partienerfasser versenden.

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Mit freundlichen Grüßen

Carlos Corral, 1. Spielleiter

 

Mittelfränkische Einzelmeisterschaft 2014 – Anmeldeformular beachten

Liebe Schachfreunde,

Die Einzelmeisterschaft findet dieses Jahr in Nürnberg vom 15. bis 19. April statt. Anmeldeschluss für das Hauptturnier ist der 01.04., für das Qualifikationsturnier der 08.04. Anmeldungen sind in diesem Jahr an mich zu richten; die Kreisspielleiter bitte ich, mich über die Ergebnisse der Kreismeisterschaften zu informieren. Hier die vollständige Ausschreibung.

Mit freundlichen Grüßen
Christian Kuhn

PS: In der Ausschreibung muss es natürlich „5x Kreis Mitte“ und nicht „Kreis Mittelfranken“ heissen.

PPS: Und selbstverständlich ist der Sieger des Qualifikationsturniers im Hauptturnier startberechtigt.

Edit 18.02.: Der Vorstand hat mehrheitlich auf die Anregung des 2. Vorsitzenden und meinen Antrag beschlossen, dass den ersten zwanzig Freiplatzanträgen, die von Spielern mit einer DWZ über 2000 gestellt werden, automatisch stattgegeben wird. Durch die fehlende Wartezeit soll ein Anreiz für starke Spieler geschaffen werden, an der BEM teilzunehmen und das Turnier so wieder aufzuwerten. Dadurch sind folgende Spieler im Hauptturnier: Christian Kroneder, Gerhard Reis, Erwin Hirn, Dustin Bachstein, Oskar Hirn, Dr. Hubert Seibold, Klaus Meulner, Wolfgang Rausch jr. (unter Vorbehalt)

Edit 24.02.: Der Referent für Mitgliederverwaltung hat in einem Artikel darauf hingewiesen, dass die FIDE die Anforderungen an ein ELO-gewertetes Turnier verschärft hat. Für jeden Spieler ist jetzt eine FideID nötig, die vom Ausrichter kontrolliert werden muss. Für Spieler ohne diese ID muss sie zügig beantragt werden. Wir wollen Haupt- und Qualifikationsturnier nach ELO auswerten lassen. Daher ist es erforderlich, dass jeder Spieler die notwendigen Daten (besonders eine eMail) im angehängten Formular spätestens bei der Anwesenheitskontrolle zur Verfügung stellt. Außerdem enthält das Formular eine sogenannte Unterwerfungserklärung, mit der der Spieler FIDE-Regeln, Turnierordung und die möglichen Konsequenzen anerkennt.

Formular

Edit 2.3.: Bitte bringen Sie das Formular unterschrieben zur Meisterschaft mit. Einsendung per eMail bringt nichts, weil da keine eigenhändige Unterschrift darauf ist.

Rene Ederer qualifiziert sich für die Deutsche Pokalmeisterschaft

Bericht von Norbert Lukas:

Oliver Riemer (Oberfalz) musste sich dem DWZ-Favoriten, Roland Schmid (Oberpfalz) geschlagen geben. Norbert Lukas (Unterfranken) ließ gegen Rene Ederer (Mittelfranken) seine Chancen aus und so endete das Turmendspiel remis.Im Schnellschach hatte der 1. Vorsitzende des gastgebenden Schachklub Schweinfurt 2000 keine Chance; Rene Ederer zog nach 28 Minuten und sauberer Verwertung des Damenendspiels in das  Nordbayerische Finale ein.
Roland Schmid (Oberpfalz) und Rene Ederer (Mittelfranken) spielten dann eine offene Partie bei der sich Rene Ederer nach Qualitätsgewinn durchsetzen konnte. Niederbayern meldete keinen Spieler und Oberbayerns Vertreter war leider verhindert. Dadurch waren Heiko Pensold (Schwaben) und Dr. Anatol Sargin (München) direkt im Südbayerischen Finale. Dr. Anatol Sargin konnte sich zum Zeitpunkt der Zeitkontrolle entscheidende Vorteile sichern.

Das Bayerische Endspiel endete schnell Remis, wobei sich beide Kontrahenten auch 15 Jahre vom Vereinsschach bei Noris Tarrasch Nürnberg kennen. Beim 15-Minuten-Schnellschach musste nun die Entscheidung fallen. Dr. Anatol Sargin erreichte mit Weiß eine druckvolle Stellung und auch entscheidenden Materialvorteil. Die Verwertung erfolgte knapp vor Ablauf der Zeit.  Damit ist seit der Einführung der Bayerischen Endspiele (2010) immer ein Spieler aus Südbayern erfolgreich! Dr. Anatol Sargin (Schachclub Unterhaching) ist damit auch für die nächste Bayerische Einzelmeisterschaft qualifiziert. Rene Ederer (Noris Tarrasch Nürnberg) darf auch an der Deutschen Pokal-Einzelmeisterschaft teilnehmen.

Rainer Dittmann (Spielleiter des SK Schweinfurt 2000 e.V. und FIDE-Schiedsrichterlizenz) leitete das Turnier gewohnt souverän und überreichte dem Sieger auch einen Bocksbeutel als Präsent. Jeder der Spieler erhielt eine 20-seitige Zeitschrift zum Dähnepokal sowie als Erinnerungsgabe ein Schnapsglas mit Schweinfurter Stadtwappen sowie Kuli und Feuerzeug des ausrichtenden Vereins.

Während der gelungenen Veranstaltung in der 2. Etage des Schachzentrums Spinnmühle gab es auch zahlreiche Kiebitze. Die parallele Ausrichtung der Vorrunde (Schnellschach) der Jugendeinzelmeisterschaften des Kreises Haßberge/Rhön klappte gut. Die Bewirtung bot daher neben zahlreichen Getränken auch Brötchen, Kuchen, Wiener Würstchen, Pommes und Süßigkeiten. 41 Kinder und Jugendliche, begleitet durch Eltern und Vereinsbetreuer, spielten im Saal in der 1. Etage in fünf Altersklassen. 16 von Ihnen müssen in der u10 bis u16 am Sonntag ab 10 Uhr in Turnierpartien um die Titel spielen, die u18 war schon Samstag fertig.

Nähere Infos unter www.sksw2000.de